BLS Cargo AG

Ein Cargo-Zug

Die BLS Cargo AG ist auf den Gütertransport innerhalb und durch die Schweiz spezialisiert. Schwerpunkt ist der Alpentransit mit internationalen Ganzzügen über die Lötschberg/Simplon- und die Gotthard-Route. Hier bietet die BLS Cargo AG Züge im unbegleiteten kombinierten Verkehr, im begleiteten kombinierten Verkehr («Rollende Autobahn») sowie im konventionellen Verkehr an.

Ein weiteres, wichtiges Standbein sind Ganzzugtransporte innerhalb der Schweiz, hauptsächlich von Mineralöl, Kohle, Bau- und Ausbruchmaterial. Mit einem Marktanteil von rund 40% spielt die BLS Cargo AG im nationalen Transitverkehr auf der Schiene eine entscheidende Rolle und leistet damit einen massgeblichen Beitrag zur Erreichung der Verkehrsverlagerungsziele des Bundes.

Die BLS AG ist mit einem Aktienanteil von 52% an der BLS Cargo AG beteiligt. Weitere Partner sind die DB Schenker Rail Deutschland AG mit 45% und die IMT AG ( italienische Ambrogio-Gruppe) mit 3%.

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Die «Rollende Autobahn»

die "Rollende Autobahn"

Im Auftrag der RAlpin AG führt die BLS Cargo AG seit 2001 zusammen mit weiteren Partnerbahnen die «Rollende Autobahn» (kurz: «Rola»). Dieser 414 km lange Bahnkorridor befördert Lastwagen mit bis zu 44 Tonnen Gewicht in nur 8 Stunden von Freiburg i.Br./Deutschland über die Lötschberg–Simplon-Route nach Novara/Italien. Damit ist die «Rollende Autobahn» ein wichtiges Ergänzungsprodukt zum traditionellen Güterverkehr und leistet einen wertvollen Beitrag zur Verlagerung des Strassentransitverkehrs auf die Schiene.

Die «Rola» verkehrt rund um die Uhr nach festem Fahrplan. Um die Ruhezeiten der Fahrer effizient nutzen zu können, werden hauptsächlich Nachtverbindungen angeboten. Sonntags- und Nachtfahrverbote fallen auf diese Weise ebenso weg wie zeitraubende Zollformalitäten, da das Be- und Entladen auf EU-Gebiet erfolgt.

Die BLS AG ist mit einem Aktienanteil von 33% an der RAlpin AG beteiligt. Weitere Partner sind die HUPAC Intermodal SA mit 33%, die SBB Cargo AG mit 33% und die FS Trenitalia SpA mit 1%.

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BLS Netz AG

Gleisbau

Der Zweck der BLS Netz AG ist der Betrieb, der Unterhalt und der Bau der Eisenbahninfrastruktur der BLS-Gruppe im Rahmen der anwendbaren gesetzlichen Vorgaben. Dazu gehört insbesondere auch die Betriebsführung der gesamten Lötschbergachse von Gümligen bis Domodossola.

Die Geschäftsführung der BLS Netz AG wird durch die BLS AG wahrgenommen. Die BLS AG stellt das dafür notwendige Personal für Infrastrukturaufgaben zur Verfügung und erbringt für die BLS Netz AG weitere Dienstleistungen, etwa die Instandhaltung der Infrastrukturfahrzeuge oder Lokführerleistungen für die Bauzüge. Für sämtliche Leistungen zwischen BLS AG und BLS Netz AG
wurden Leistungsvereinbarungen abgeschlossen. Es gilt das Vollkostenprinzip.

Die BLS AG ist mit einem Aktienanteil von 33.4% an der BLS Netz AG beteiligt. Der Bund mit 50.1% und der Kanton Bern mit 16.5%.

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Busland AG

Busland AG unterwegs im Emmental

Die Busland AG deckt ein über 200 Kilometer langes Busstreckennetz auf 18 Buslinien im Emmental ab. Sie ergänzt damit optimal den Schienenverkehr. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeitende und betreibt 30 Kursfahrzeuge. Der Hauptsitz von Busland AG ist in Burgdorf. Langnau, Huttwil, Sumiswald und Hasle-Rüegsau sind vier weitere Produktionsstandorte.

Neben dem Buslinienverkehr betreibt die Busland AG in Langnau ein Servicezentrum für Nutzfahrzeuge.

Die Busland AG ist eine Tochtergesellschaft der BLS AG, deren Anteil 84.5% beträgt.

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Kompetenzzentrum Fahrbahn

Kompetenzzentrum Fahrbahn

Die BLS und die SOB gründeten per 1. Januar 2013 eine gemeinsame unabhängige Tochtergesellschaft, das Kompetenzzentrum Fahrbahn. Das Unternehmen verfolgt die Weiterentwicklung und den praxisnahen Einsatz von Fachwissen im Bereich Fahrbahn.

Die Beratungs- und Dienstleistungen des Kompetenzzentrum Fahrbahn umfassen unter anderem Dokumentationen, Beratung, Produktmanagement, Einkauf und Ausbildung. Schwerpunkte bilden der Produkteeinsatz, der Bau und der Unterhalt der Fahrbahn. Das Kompetenzzentrum Fahrbahn setzt sich für die Einführung und Umsetzung erfolgsgesicherter neuer Technologien ein.

Steigende Personen- und Güterverkehrszahlen gehen mit steigenden Anforderungen an die Zuverlässigkeit, die Verfügbarkeit und die Kosteneffizienz einher. Für diese Herausforderungen bietet das KPZ Fahrbahn innovative Ideen und ein zielgerichtetes Assetmanagement.

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Die Tochtergesellschaften auf einen Blick

Tochtergesellschaften der BLS AG